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Via Mala ...

Ein Menschenweg durch gefährliche Höhen und Tiefen.

Via Mala Schlucht
Via Mala Galerie     "Die Viamala ist ein wunderbares Beispiel für die einnagende
    Tätigkeit eines geschiebereichen Alpenflusses." A. Buxtorf

    Dort, wo der HinterRhein im Sommer 5 m breit und 1 m tief ist,
    das Wasser sauber und der Wind kühl die Berghänge
    entlangweht, im schweizerischen Graubünden auf dem
    Weg von Chur zu den Pässen Splügen und San Bernardino,
    dort war die einst "böse Weg"-Strecke durch die Alpen.

Verkehrsverein Thusis Via Mala Tobel
    Links und rechts der tiefen Rheinschlucht türmen sich die fast
    senkrechten Felsen auf. Die Waldschluchten der benachbarten
    Felsen führen dabei dem Rhein weiteres Bergwasser zu.

    Schon in prähistorischer Zeit wurde die Viamala
    begangen. Es gab bronzezeitliche Siedlungen bei der
    Schlucht und später wurden die hohen Alpenwege auf
    den Felsrändern noch als Römerwege bezeichnet.


Der einst angeblich so gefahrvolle Weg mit und über den Rhein der Alpen
war und ist ein Mythos. Das beeindruckende Naturereignis dieser Schluchtenpassage
rührt jedoch bis heute die Menschen und ihre Phantasien an.

Händlerkolonnen mit tönender Glocke oder Soldaten mit Sack und Pack
bereichern schon lange nicht mehr den Klang der tosenden Wassermassen.
Und grausige nächtliche Über- und Unfälle bei der unheimlichen Schlucht
erscheinen nur noch als märchenhafte Erzählungen aus vergangenen Zeiten.

Via Mala Schluchtkerbe
Via Mala Nationalstraße     Seitdem der Autoverkehr über die
    Schluchtstraßen rollt, grollt auch hier
    ein Verkehrslärm über die Höhen.

    Mit dem Bau der Nationalstraße
    als Betongalerie entlang der Schlucht,
    ist nun, wie überall in Europa, die bekannte
    Autobahn-Geräuschkulisse präsent.

    Und dennoch, für den leidenschaftlichen
    Bergwanderer bleibt der Weg über die
    Hänge der Viamalaschlucht kurios.

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